Am 27. November 2025 um 21:00 Uhr fand eine historische Besprechung statt. Daran nahmen die Erzieherinnen des HMI-Kindergartens – Erika Bereczki, Ildikó Czellecz und Kinga Szántó – sowie aus der HMI-Leitung Kornélia Dosztán und Attila Rostás teil. Thema war die Abtrennung einer Krippengruppe von der Kindergartengruppe, damit wir uns auch gezielt um die Kleinsten kümmern können. Ein Thema, das schon im Dezember 2018 auf der Tagesordnung stand und für das nun alle Voraussetzungen gegeben sind: Wir haben es geschafft, es umzusetzen.
Warum ist das so wichtig? Neben dem Unterricht der Kinder und der Einführung in Ungarisch als Fremdsprache arbeitet die HMI daran, die ungarischen Familien zu einer Gemeinschaft zusammenzuführen. Eine starke ungarische Gemeinschaft birgt unzählige Möglichkeiten. Gerade in der Altersgruppe von 0 bis 3 Jahren sind die Mütter oft mit den Kindern zu Hause, sodass sie sich leicht der Gemeinschaft anschließen und sogar lebenslange Freundschaften schließen können.
Die Ungarische Schule Hamburg freut sich daher bekannt zu geben, dass sie wegen des großen Interesses bei ihren zweiwöchentlichen Terminen nicht mehr nur mit Kindergarten-, Vorschul-, Grundstufen-, Oberstufen- und Teenagergruppe arbeitet, sondern ab Januar 2026 auch eine Krippengruppe startet – konkret das offizielle Ringató-Programm.
Zum ersten Mal hatten Eltern und die Kleinsten, Kinder von 0 bis 3 Jahren, am 6. Dezember – verbunden mit dem Warten auf den Nikolaus – die Möglichkeit, an der musikalischen Früherziehung teilzunehmen.
Das Besondere an der Gruppe: Das Programm leitet die HMI-Pädagogin und Geigerin Ildikó Czellecz, die auch in der Kindergartengruppe erfolgreich mitwirkt.
Ringató bedeutet nicht nur, dass wir den Kindern von 0 bis 3 Jahren unsere volle Aufmerksamkeit schenken und dem Kindergarten langfristig eine starke Gemeinschaft sichern können, sondern auch, dass wir Eltern kleiner Kinder in liebevoller, ruhiger Atmosphäre zeigen können, wie viel Freude und wie viele Möglichkeiten in gemeinsamen musikalischen Erlebnissen stecken – und das alles auf Ungarisch.
In den Stunden geht es nicht darum, die Kinder direkt zu unterrichten oder zu „fördern“ – vielmehr sollen die Erwachsenen Lust aufs Singen bekommen und ihren Kindern selbstbewusster und mit Freude vorsingen. So begegnen die Kleinsten schon ganz früh den Künsten, und ihre musikalische Entdeckungsreise kann beginnen – auf Ungarisch, auch fern von Ungarn. Lebendiger Gesang, Reime, Rhythmusspiele und Instrumentenklänge umgeben die Kleinen, und sie können bei den Kniereiterspielen mitmachen. So werden sie empfänglicher und offener für musikalische Erlebnisse – spielerisch, geborgen, auf dem Schoß ihrer Eltern.
Wir können stolz berichten, dass der Termin ein großer Erfolg war und daraufhin mehrere Familien der HMI-Gemeinschaft beigetreten sind!

