Capa-Film beim Filmfest Hamburg

Im vergangenen Jahr war auch György Pálfis Film „Tyúk“ (Henne) im Programm des Filmfests Hamburg – und das Hamburger Publikum konnte ihn sogar Monate vor der Premiere in Ungarn sehen. In diesem Jahr ist zwar kein ungarischer Film im Programm, wohl aber ein Werk mit ungarischem Bezug: über Robert Capa, genauer gesagt über Gerda Taro.

Robert Capa wurde 1913 in Budapest als Endre Friedmann geboren und wurde einer der bekanntesten Fotoreporter des 20. Jahrhunderts. Gerda Taro lernte er in Paris kennen; sie arbeiteten zusammen und schufen gemeinsam auch den Namen „Robert Capa“, unter dem anfangs die Bilder von beiden erschienen. Später berichteten sie gemeinsam aus dem Spanischen Bürgerkrieg.

Im Mittelpunkt von Das Mädchen mit der Leica (The Girl With the Leica) steht diesmal Gerda Taro, deren eigenständiges fotografisches Werk lange im Schatten von Capas Ruhm stand. Alina Marazzis Film erzählt ihre Geschichte als Mischung aus Archivmaterial und Fiktion, nach dem gleichnamigen, 2017 erschienenen Roman von Helena Janeczek.

Film: Das Mädchen mit der Leica
Termin: Dienstag, 29. September 2026, 20:45 Uhr
Ort: Metropolis Kino, Hamburg
Eintritt: 12 €, ermäßigt 9 €

Wir schauen den Film gemeinsam an und gehen vorher oder danach gern noch irgendwo etwas trinken, um über Taro, Capa, den Film und die Epoche zu sprechen.

Wer mitkommen möchte, kann sich unter hamburgi-magyarok@web.de anmelden.

Vereinigung der Hamburger Ungarn